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Längst nicht jedes Brot wird in einem traditionellen steinernen Holzbackofen gebacken, wo es eine Kruste erhält, die das Wirken der Hitze nicht nur auf den ersten Blick erkennen, sondern auf den ersten Biss auch schmecken lässt. Doch selbst das billigste Industriebrot aus der vollautomatisierten Backstraße kommt nicht ohne das Zutun der vier Elemente aus – hier allerdings in deutlich abgeschwächter Form.

Vom Acker in den Ofen

Das elementare Werden eines Brotes beginnt bereits auf dem Acker: Ohne die nährenden Kräfte des Bodens, die Glutwärme der Sonne und das nährstofftransportierende Wasser wächst kein Getreide. Den Luftbestandteil Kohlendioxid wandelt die Pflanze in Zucker und Stärke um. Weiter geht es mit der Anfertigung des Brotes selbst: Kein Brotteig ohne Wasser. Kein Gärprozess ohne Luftzufuhr. Ohne wärmespeichernden Stein kein Backprozess. Und kein Brot ohne die Glut des Feuers.

Je weniger Zutaten, desto besser

Indem das Brot alle Elemente in sich vereint, wird es zum elementaren Lebensmittel und Energiespender schlechthin. Je weniger sonstige Zutaten ein Brot enthält, desto stärker wirken die elementaren Kräfte in ihm – ein echtes Lebensmittel, ein Mittel zum Leben also. Das Salz, das wir üblicherweise dem Brotteig hinzufügen, entstammt als Meer- oder Steinsalz dem Meer oder den Urozeanen, ist also ebenfalls elementaren Ursprungs. Würzende Beigaben wie Sesam, Nüsse, Mohn, Leinsaat oder Kümmel vereinen in sich wie die Getreidepflanze alle Elemente.

Nichts Elementares hingegen findet sich in all den sonstigen Zutaten, die dem Industriebrot beigegeben werden. Zahlreiche Hilfsstoffe sollen vor allem die Produktionszeit verkürzen, das Aussehen und den Geschmack auf die gewünschte Norm trimmen und die Haltbarkeit maximal verlängern. Hier wird das Lebensmittel zum Sattmacher, der uns oft genug krank macht.

Mehr über gesundes Brot erfährst du hier.

 

Foto: Heta Meyer

Lutz Meyer

Lutz Meyer ist Texter und Autor. Schwerpunktthemen sind Gesundheit, Bauen und Philosophie.

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