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Auf meiner Runde durch Wald und Feldflur heute früh kam ich an einem Stapel unlängst gefällter Fichtenstämme vorbei. Erfreut mich sonst bei frisch gesägtem Fichtenholz vor allem der harzige Duft, wurde heute auch noch das Auge angesprochen. Mein Blick fiel auf diese ganz außergewöhnliche symmetrische Prägung auf der Schnittfläche, die an einen versteinerten Seeigel erinnert.

Doch wie kommt so etwas zustande? Vermutlich sind es Astansätze in perfekter Geometrie – die Natur als Künstler. Mitunter führen auch Holzstrahlen (Woodrays) zu spektakulären grafischen Bildungen. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Ausprägungen.  Sie dienen der radialen Versorgung des Holzkörpers mit Nährstoffen und Wasser.

Sollte sich die Symmetrie durch den ganzen Stamm fortsetzen (was bei Astansätzen leider eher unwahrscheinlich ist), könnte man hübsche Frühstücksbrettchen daraus sägen.

Lutz Meyer

Lutz Meyer ist Texter und Autor. Schwerpunktthemen sind Gesundheit, Bauen und Philosophie.

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