Im Laufe meines bisherigen Erdendaseins habe ich schon einige Hundert Kilometer zu…

Die Stimmung im Land wird nervöser, der Ton schriller: Seitdem immer offensichtlicher wird, dass die Menschen nicht mehr alles ihnen Vorgesetzte kritiklos hinzunehmen bereit sind, erhöhen Staat, Staatsmedien, NGOs sowie die EU den erzieherischen Druck. Die Bevölkerung soll auf Linie gebracht werden. Öffentlicher Widerstand wie etwa zu Corona-Zeiten soll unmöglich werden. Sei es durch Repressalien, sei es durch propagandistische Dauerbeschallung. Die Konturen einer Erziehungsdiktatur zeichnen sich immer deutlicher ab. Ob die Rechnung aufgeht?
Das Elend der Propaganda
Ob Massenzuwanderung, die (mittlerweile vom Weltklimarat widerrufene) Klimakatastrophe, Ukraine, Diversität, digitale Überwachung aller Lebensbereiche, der „Kampf gegen Rechts“, Aufrüstung und Kriegsvorbereitung oder initiierte Pandemien: Immer mehr Leute erkennen die Propaganda, durchschauen das Spielchen, wittern die heraufdämmernde Erziehungsdiktatur. Waren es zur Corona-Zeiten noch rund 20 % (letztlich die Ungeimpften), dürften es inzwischen eher 30 % sein, die sich gegenüber den staatlichen Erziehungsbemühungen als unzugänglich erweisen. Ein Indikator dafür ist die rasant ansteigende Bereitschaft, die AfD zu wählen. Jene Partei also, die von offizieller Seite seit ihrer Gründung mit allen Mitteln bekämpft und verteufelt wird. Doch die Verteufelung bewirkt eher das Gegenteil.
Der heutige Staat gleicht dem schlechten Lehrer – also jenem Lehrertypus, der außer einer angemaßten Autorität nichts vorzuweisen hat. Die Schüler spüren so etwas und reagieren mit Desinteresse, Missachtung, Hohn. Die so gedemütigte „Respektsperson“ kann sich wehren – mit Repressalien wie schlechter Benotung oder Schulverweis. Doch auch das macht sie nicht beliebter oder gar glaubwürdiger.
In ähnlicher Lage befinden sich Staat und EU: Sie können Menschen mit der Verfolgung von Meinungsdelikten oder wegen „Delegitimierung des Staates“ unter Druck setzen. Aber es macht auch sie weder beliebter noch glaubwürdiger. Sie werden ihrer Herrlichkeit entblößt enden. In etwa so, wie Wilhelm Busch es mit Lehrer Lämpel vorgezeichnet hat.
Der linke Ursprung moderner Erziehungsdiktatur
Dass das heute herrschende System („Unsere Demokratie“) maßgeblich von den Lehren der Frankfurter Schule beeinflusst und geprägt wurde, lässt sich kaum bestreiten. Die Frankfurter Schule steht ihrem Selbstverständnis nach für einen „herrschaftsfreien Diskurs“. Der bleibt bekanntlich nur solange „herrschaftsfrei“ , wie alle sich an die zuvor verkündeten Diskurs-Regeln halten. Bricht oder hinterfragt jemand diese Regeln, gilt das Gebot der „repressiven Toleranz“. Das ist die Intoleranz gegenüber jenen, die die Gültigkeit des Regelwerks anzweifeln, das ist der Kern der Erziehungsdiktatur.
Dieses Regelwerk versucht einem geistig-moralischen Morast zur Durchsetzung zu verhelfen, der sich aus urlinken Überzeugungen speist: dass alle Menschen gleich seien und dass diese Gleichheit mit allen Mitteln durchzusetzen ist. Die EU oder das heutige Deutschland würden sich selbst niemals als sozialistisch bezeichnen, doch vom Herrschaftsstil her kommen sie dem mitunter schon sehr nahe. Wobei der sozialistische Stil sich nicht wesentlich vom faschistischen unterscheidet.
Entscheidend aber bleibt: der Versuch der Umerziehung wird scheitern. Um das zu begreifen, muss man sich nur das auf politischer Ebene handelnde Personal anschauen, muss man nur einen Blick auf die Qualität seiner Verlautbarungen werfen.
Zeichnungen: Wilhelm Busch
